Die Geschichte von Metabo ist ein dreiviertel Jahrhundert vor allem die Geschichte der Suche nach besonders robusten und langlebigen Produkten

1924 - mitten in der damaligen Wirtschaftskrise - gründete der Bäckersohn Albrecht Schnizler gemeinsam mit Julius Closs die Schnizler GmbH. Ihr Ziel war es, Werkzeuge herzustellen, die den gestiegenen Anforderungen einer zunehmend technisierten Welt besser gerecht wurden als die meisten damals üblichen Werkzeuge. 1927 tritt der begnadete Verkäufer Walter Rauch dem Gesellschafterkreis bei. Die Nachfahren dieser drei Gründer sind bis heute Gesellschafter der Metabo-Gruppe.

1929 wird das Unternehmen in die Metabowerke GmbH umgewandelt. Der Name Metabo entstand aus dem damals üblichen Begriff für Handbohrmaschinen: Metallbohrdreher.

1923 war die Handbohrmaschine Nr. 18 das erste Produkt des neuen Unternehmens. Sie verkaufte sich über 50.000 mal.
In dieser Zeit entstanden immer mehr Werkstücke aus Metall statt aus Holz. Für ihre Bearbeitung benötigte man wesentlich robusteres Werkzeug als bisher. Besonders die englischen Industriearbeiter stellten extrem hohe Anforderungen an Werkzeuge für die aufwändige Stahlbearbeitung.
Weil Metabo mit seinen Maschinen diese hohen Anforderungen erfüllte, konnte der Export (vorwiegend nach England) schon in den 20er Jahren auf 80% des gesamten Umsatzes gesteigert werden.

1945 wurden bei einem Großbrand fast 75% der Produktionsanlagen vernichtet. Trotzdem entwickelte sich das Unternehmen prächtig. Bereits in den 30er Jahren beschäftigte Metabo über 150 Menschen. 1960 waren es schon über 1.000 Mitarbeiter.
2009 stellt Metabo mit 24 Auslandsvertriebsgesellschaften einen Marktauftritt in über 120 Ländern sicher. Heute arbeiten bei Metabo weltweit über 2.000 Mitarbeiter und die Produktion erfolgt an 2 Standorten: Nürtingen (Deutschland) und Shanghai (China).

1950 erster Elektro-Handschleifer
1951 erster Sander
1952 erstes Futuro-Schnellspann-Bohrfutter
1969 erste elektronische Regelautomatik für Handbohrmaschinen
1981 erste 1000-Watt-Schlagbohrmaschine mit Drehzahlkonstanthaltung
1998 erster Winkelschleifer mit Metabo Marathon-Motor
2005 Die Metabo Lithium-Ionen-Technologie. Mehr Leistung bei wesentlich geringerem Gewicht. Li-Power mit AIR COOLED Ladetechnologie
2009 Neue Range professioneller Akku-Geräte in 3 Klassen: Metabo L-Klasse / LT-Klasse und LTX-Klasse
und insgesamt über 500 weitere Patente und Gebrauchsmuster.

1957 die erste serielle Schlagbohrmaschine der Welt wird prodziert
1997 die Metabo-Lackfräse kommt auf den Markt
2002 mit dem Metabo-PowerGrip schafft Metabo die neue Kategorie der Akku-Schrauber
2009 mit dem PowerCutter entwickelt Metabo einen Allrounder für die Gartenarbeit

1969 ist das neue Verwaltungsgebäude in den Steinachwiesen bezugsfertig. Damit ist die seit 1953 anhaltende Verlagerung der Firma in den heutigen Standort entgültig abgeschlossen.

1999: Die Übernahme des Meppener Unternehmens Elektra Beckum durch die Metabo-Gruppe führt zu einer perfekten gegenseitigen Ergänzung in den Produktlinien beider Marken.
Elektra Beckum produziert überwiegend in Deutschland. In Meppen fertigen mehr als 200 Mitarbeiter Maschinen zur Holzbearbeitung, Kompressoren, Schweißgeräte sowie Geräte für den Garten- und Hausbedarf.


2006 geht Elektra Beckum, schon seit Jahren ein wichtiger Teil der Metabo-Gruppe, vollständig in Metabo auf.
Mit dieser Erweiterung des Produktportofolios bietet Metabo in Zukunft eines der breitesten Sortimente an hochwertigen Elektrowerkzeugen, -geräten und -maschinen

2010: Metabo fokussiert sich auf Problemlösungen für die Profis in Handwerk und Industrie und hier vor allem auf zwei Kernzielgruppen: Metall sowie Bauhandwerk und Renovation. Ein dritter wichtiger Bereich ist Outdoor und Garten. Die bereits im Jahre 2007 angestoßene Neustrukturierung und die damit verbundene Ausrichtung von Marke und Produktsortiment auf mobile und halbstationäre Maschinen und Geräte wurde mit dem Verkauf der Marken Lurem (Frankreich) und Elektra Beckum (Meppen) im Jahr 2010 konsequent umgesetzt.
Der größte Erfolgsfaktor seit 1924:
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es noch keine genormten Qualitätsmaßstäbe für Rohstoffe und Zulieferteile. Metabo ließ sich daher etwas Besonderes einfallen, um Produkte mit hoher Belastbarkeit herstellen zu können: Die Rohstoffveredlung und die Herstellung der meisten Zulieferteile wurde selbst übernommen, um höhere Qualitätsstandards zu gewährleisten. So entstanden Werkzeuge mit besonders langer Lebensdauer. Dieses Prinzip wird bis heute fortgeführt.